Inspiriert von zufälligen Begegnungen erschafft Abraham Cruzvillegas spontane Skulpturen und Installationen – und das mitten im öffentlichen Raum von Mannheim. Im Kontext der Ausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ in der Kunsthalle Mannheim findet die Performance des mexikanischen Künstlers am Samstag, 16.02.2019, von 10 bis 17 Uhr statt. Unter dem Titel „Untitled Non-Productive Activities” wird Cruzvillegas mit Materialien vor Ort und den Besucher*innen Themen wie Re- und Upcycling, Ineffizienz und Solidarität improvisierend erschließen. Die Aktion des Künstlers wird auf Video aufgezeichnet und anschließend in der App der Kunsthalle gezeigt werden.Auch am Sonntag, 17.02.2019 (14.30 Uhr) widmet sich Abraham Cruzvillegas Fragen nach Ressourcen, Nachhaltigkeit und Vergänglichkeit im Rahmen der TOR 4-Gesprächsreihe. Gemeinsam mit Thorsten Pinkepank, Director Sustainability Relations der BASF, wird der Künstler bei einem Rundgang durch die Sonderausstellung diese Themen erörtern.In der aktuellen Ausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ sind Cruzvillegas‘ Skulpturen aus der Serie der „Autokonßtrukschön Suites“ zu sehen, die extra für die Kunsthalle aus Mannheimer Fundstücken konstruiert wurden. Durch seine Methoden des Upcycling erschafft Cruzvillegas Skulpturen und Installationen von überraschender Materialvielfalt und Stabilität.Inspiriert wurde Abraham Cruzvillegas vom Hausbau an den Rändern der immer größer werdenden Metropole Mexiko-Stadt und seiner Herkunft aus dem Stadtteil Ajusco, mit der Konstruktion improvisierter Lebensverhältnisse und dem Umgang mit Ressourcen.Samstag, 16.02.2019, 10 bis 17 UhrStadtforschungKooperation mit Abraham Cruzvillegas, Volume VOrt: Treffpunkt 10:00 am MASH (Container vor der Kunsthalle Mannheim am Friedrichsplatz)Kosten: Freier Eintritt in das MASHSonntag, 17.02.2019, 14.30 UhrKonstruktion der Welt. Kunst und ÖkonomieTor 4: Warum wird eigentlich alles besser? Gespräche zwischen BASF-Expert*innen und Künstler*innenDer Künstler Abraham Cruzvillegas im Gespräch mit Thorsten Pinkepank, Director Sustainability Relations der BASFKosten: 4 € zzgl. EintrittIm Rahmen der großen Sonderausstellung:Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie – 2008-2018Teil 2: bis 03. März 2019Kuratorenteam: Dr. Eckhart Gillen, Dr. Ulrike Lorenz, Dr. Sebastian BadenDie Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes (Hauptförderer), BASF SE (Hauptsponsor), H.W. & J. Hector Stiftung, Ernst von Siemens Kunststiftung, Stiftung Kunsthalle Mannheim, VR Bank Rhein-Neckar eG, Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Medienpartner der Ausstellung ist das Handelsblatt.Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Das Wasser hört man zuerst. Es schwappt in kleinen Wellen ans Rheinufer. Gegenüber eine Baustelle des Großkraftwerks Mannheim. Gegenschnitt Friedrichsplatz mit seinen rauschenden Wasserfontänen. Hier, am schönsten Platz Mannheims, wird die neue Kunsthalle Mannheim entstehen. So beginnt der Architekturfilm „Baujahre – Years of Construction“ von Heinz Emigholz, der im Auftrag der Kunsthalle Mannheim von 2013 bis 2018 entstand. Der Filmpionier und Zeichner begleitete den Prozess der schrittweisen Entwicklung des Museumsneubaus in einem ungewöhnlichen filmischen Langzeit-Porträt. Seine Welturaufführung feiert „Baujahre – Years of Construction“ nun am 11.02.2019 auf dem internationalen Filmfestival Berlinale.In der Kunsthalle Mannheim findet die Premiere im Rahmen der Ausstellung „Heinz Emigholz“ (29.03. bis 23.06.2019) statt. Hier wird der Film als räumliche Sieben-Kanal-Projektion präsentiert, begleitet von zwei weiteren Emigholz-Filmen: „Streetscapes [Dialogue]“ (2017) und „Die Basis des Make-Up“ (1983 ff.). Die Kino-Version des Films „Baujahre – Years of Construction“ ist in der Alten Bibliothek im Jugendstilbau zu sehen.Heinz Emigholz (* 1948) studierte in Hamburg Philosophie und Literaturwissenschaft. Seit 1973 ist er als freischaffender Filmemacher, bildender Künstler, Kameramann, Autor, Publizist und Produzent in Deutschland und den USA tätig. 1978 gründete er die Produktionsfirma Pym Films. Nach Arbeitsjahren in New York, baute er von 1993 bis 2013 den Lehrstuhl Experimentelle Filmgestaltung an der Universität der Künste Berlin auf. Er ist Mitbegründer des dortigen Instituts für zeitbasierte Medien und des Studiengangs „Kunst und „Medien“. Seit 2012 ist der mit internationalen Filmpreisen ausgezeichnete Künstler Mitglied in der Akademie der Künste in Berlin. Ihm war u.a. 2007/08 eine große Einzelausstellung im Berliner Museum Hamburger Bahnhof gewidmet.„Baujahre – Years of Construction“ beginnt und endet mit Bildern der Stadt Mannheim, die 1909 eines der ersten Bürgermuseen der europäischen Moderne gründete. Über 100 Jahre später beobachtet Emigholz in seinem ersten Langzeitprojekt dessen materielle und geistige Transformation, welche er fünf Baujahre lang mit der Kamera begleitet. Dabei schweift der Blick durch Zwischenräume und Öffnungen der entstehenden Museumsarchitektur immer wieder in die Stadt hinaus. Der eigensinnige Experimentalfilmer zeigt die Kunsthalle Mannheim als Erweiterung des urbanen Raums mit anderen Mitteln und nach eigenen Gesetzen: Das „Museum in Bewegung“ antwortet der Stadt mit Offenheit, Mehrdeutigkeit und Eigendynamik.Dokumentiert wird der sanierte Jugendstilbau von 1907 im Kontext mit einem Erweiterungsbau aus den 1980er Jahren, der zusammen mit einem unterirdischen Luftschutzbunker zu Beginn der Drehzeit abgerissen wird. Danach rückt der Neubau nach dem Entwurf von gmp – Architekten von Gerkan, Marg und Partner in den Fokus: von der Aushebung der Baugrube bis hin zur ersten Ausstellung. Vorher und Nachher werden auf 93 Minuten komprimiert und vergleichbar gemacht.„Baujahre – Years of Construction“ ist im Mai 2019 zum Jeonju Film Festival in Südkorea eingeladen, das als das beste Autorenfilmfestival Asiens gilt. Für 2020 ist eine große Retrospektive zu Heinz Emigholz geplant.Filmvorführungen auf der Berlinale 2019:Uraufführung: Mo 11.02.2019, 16:30 Uhr, Delphi Filmpalast, BerlinMi 13.02.2019, 14:00 Uhr, Werkstattkino@silent green, BerlinFr 15.02. 2019, 19:15 Uhr, CineStar 8, BerlinSa 16.02. 2019, 10:00 Uhr, Zoo Palast 2, BerlinHeinz Emigholz29. März bis 23. Juni 2019 Eröffnung Kubus 3: 28. März 2019Kuratorin: Dr. Ulrike LorenzFinanziert durch die„Baujahre – Years of Construction“Deutschland 2019, 93 Min., dokumentarische Form, ohne Dialog, FarbeRegie und Buch: Heinz Emigholz, Kamera und Montage: Till Beckmann, Heinz Emigholz; Sound Design: Christian Obermeier, Jochen Jezussek; Ton: Till Beckmann; Produzent*innen: Heinz Emigholz/ Heinz Emigholz Filmproduktion und Ulrike Lorenz/ Kunsthalle MannheimWeitere Infos: www.berlinale.de, https://pym.de, www.filmgalerie451.de/
Diese Woche ist die letzte Gelegenheit, Teil 1 der großen Themenaus-stellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ zu besuchen, der sich den Jahren 1919 bis 1939 widmet. Mit über 240 Leihgaben aus aller Welt von über 130 Künstlern der Klassischen Moderne und der Gegenwart verdeutlicht die Sonderschau erstmals den dramatischen Einfluss der Ökonomie auf die Kunst in einem weltweiten Vergleich.Ausgehend von der Neuen Sachlichkeit, die in der Kunsthalle Mannheim 1925 ihren Namen erhalten hat, wird eine ähnliche Wiederentdeckung der zeitgenössischen Wirklichkeit, die Hinwendung zu Gegenstand und Gegenwart in der sozialistischen Sowjetunion und in den USA betrachtet und erstmals ein Vergleich der Kunst dieser drei Länder gezogen. Als roter Faden dient die Frage: Wie beeinflusst das ökonomische Sein das künstlerische Bewusstsein und Handeln? Während der erste Teil auf die Zeit zwischen den Weltkriegen (1919–1939) fokussiert, befasst sich der zweite mit der Gegenwart (2008–2018), die von Globalisierung und Digitalisierung geprägt ist.Seit ihrer Eröffnung am 11.10.2018 haben 70.750 Interessierte die Themenausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ in der Kunsthalle Mannheim besucht (Stand: 28.01.2019). Aufgrund der großen Nachfrage wird Teil 2 der Ausstellung, der die Jahre 2008 bis 2018 ins Visier nimmt, um einen Monat verlängert. Teil 1 endet am Sonntag, 03.02.2019 um 18 Uhr.Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie –1919-1939 und 2008-2018Teil 1: bis 03. Februar 2019Teil 2: verlängert bis 03. März 2019Kuratorenteam: Dr. Eckhart Gillen (Berlin), Dr. Ulrike Lorenz, Dr. Sebastian BadenDie Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes (Hauptförderer), BASF SE (Hauptsponsor), H.W. & J. Hector Stiftung, Ernst von Siemens Kunststiftung, Stiftung Kunsthalle Mannheim, VR Bank Rhein-Neckar eG, Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Medienpartner der Ausstellung ist das Handelsblatt.Veranstaltungstipp im Rahmenprogramm der Ausstellung:31.01. & 01.02.2019Symposium: „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“Donnerstag, 31.01.2019: ab 10.30 Uhr: Anmeldung und Gelegenheit zum Ausstellungsrundgang, ab 13 Uhr: ProgrammFreitag, 01.02.2019: ab 9 UhrDas Thema ist aktueller denn je: Wie beeinflusst die Wirtschaft die Kunst? Das Symposium vertieft die im historischen und im zeitgenössischen Teil der Ausstellung entwickelten Fragen, um die Forschung zur Zusammenwirkung von Kunst und Wirtschaft um neue Perspektiven zu erweitern. Mit Beiträgen von Thomas Flierl, Sergej Fofanov, Xavier Fourt, Eckhart Gillen, Christian Saehrendt, Berit Sandberg, Stefan Scherer, Franz Schultheis,Infos unter https://www.kuma.art/de/konstruktion-der-welt-kunst-und-oekonomie. Der Eintritt zum Symposium ist frei. Reservierungen: https://shop.kuma.art/#/product/event/122?date=2019-01-31&date_id=1218“
Hiwa K has been named the Hector Art Prize winner for 2019. The jury’s choice, made on Tuesday January 22, 2019, was a unanimous decision, coming after a three-stage selection process in which the judges narrowed down their favorite of the 14 nominated individual artists and artist collectives. Born in 1975 and originating from Sulaymaniyah in the Kurdish region of Iraq, the artist has lived in Germany for more than 20 years and, with his vast collection of works, has significantly contributed to the creation of a cross-cultural dialogue between Arab, Kurdish, and European culture.Hiwa K’s work – ranging in form from sculptures to multimedia works, often making use of video installations – captivates the viewer through its formal, narrative, and anthropological qualities. His multifaceted, emotionally loaded, and politically charged works (such as those on display at documenta 14 in Kassel) draw on his own existential experiences, touching on both humans and objects from the artist’s life. The wide variety of artistic themes he confronts range from the current day military conflict over his Kurdish homeland and the intertwining of art and politics in Italy in the modern era to the postcolonial aspects of Europe’s relationship with Latin America. For example, at the Venice Biennale in 2015 the installation artist presented a bell forged out of military waste from the 1980–88 war between Iran and Iraq and the two Gulf Wars of 1991 and 2003.“Hiwa K, who, as a Kurd, was forced to flee Iraq, uses his work to engage with the great challenges of our age: migration, the issue of belonging, and the theme of nationalism. Beginning from his own personal history, he has clearly succeeded in his attempts to grapple with these complex questions, both on a conceptual and a formal level, and to create works which deeply touch on our humanity,” the jury explained in their verdict. “Moreover, Hiwa K’s artistic methods are captivating in their precise analysis of social conditions across the world and their profound significance: his work highlighting individual experiences and also makes universal statements about power and its effects.”The director of the Kunsthalle Mannheim, Dr. Ulrike Lorenz, is pleased with the jury’s unanimous decision: “The work of Hiwa K is a perfect addition to Kunsthalle Mannheim’s collection, a collection which century has consistently engaged with life’s existential questions since the beginning of the twentieth. Moreover, Hiwa K’s art is not afraid to take a stance on contemporary social questions – such as war, isolation, power, forced migration, identity, and heritage. This controversial, discussion-provoking art is exactly what we’re looking for at the Kunsthalle Mannheim, where we are not afraid to confront these social issues.”Beginning in 1997, the Kunsthalle Mannheim, in association with the H.W. & J. Hector Foundation, have awarded the Hector Prize for contemporary art in Germany every three years. The award seeks to promote artists between the ages of 35 and 50 currently living in Germany and working in the three-dimensional disciplines of sculpture, readymades, and immersive multimedia installations. In this way, the Hector Art Prize highlights the Mannheim collection’s focus on sculpture. The winner receives a cash prize of 20,000 euros, an exhibition at the Kunsthalle, and an exhibition catalog. Previous winners include Alicja Kwade, Nairy Baghramian, Tobias Rehberger, Florian Slotawa and Gunda Förster.The 2019 jury comprised:Antonia Alampi, artistic co-director, SAVVY Contemporary – The Laboratory of Form-Ideas, BerlinDr. Sebastian Baden, contemporary art curator, Kunsthalle MannheimDr. Andreas Beitin, director, Ludwig Forum für Internationale Kunst, AachenJohn Feldmann, member of the board of trustees for the H.W. & J. Hector Stiftung IIKrist Gruijthuijsen, director, KW Institute for Contemporary Art, BerlinDr. Thomas Köllhofer, curator of the graphic collection, Kunsthalle MannheimMirjam Varadinis, curator, Kunsthaus Zürich. Nominees for the 2019 Hector Art Prize alongside Hiwa K:Julius von Bismarck, German, born 1983, BerlinSimon Denny, New Zealander, born 1982, BerlinJason Dodge, American, born 1969, BerlinFORT (Alberta Niemann, German, born 1982, & Jenny Kropp, German, born 1978), BerlinSimon Fujiwara, British, born 1982, BerlinJudith Hopf, German, born 1969, BerlinSofia Hultén, Swedish, born 1972, BerlinAnne Duk Hee Jordan, Korean, born 1978, BerlinVeit Laurent Kurz, German, born 1985, Berlin/ FrankfurtMichaela Meise, German, born 1976, BerlinPeles Empire (Katharina Stöver, German, born 1982, & Barbara Wolff, Romanian, born 1980), BerlinYorgos Sapountzis, Greek, born 1976, BerlinViron Erol Vert, German, born 1975, Berlin and Istanbul Hiwa K’s works will be shown at the Kunsthalle Mannheim in an exhibition curated by Dr. Sebastian Baden between July 5 and September 1, 2019 as part of the Hector Art Prize for 2019. Promoted by the H.W. & J. Hector Foundation.
Der Hector Preis-Träger 2019 heißt Hiwa K. In einem dreistufigen Wahlvorgang hat die Jury den Preisträger am Dienstag, 22.01.2019 aus einer Auswahl von 14 nominierten Künstler*innen und Kunstkollektiven einstimmig gewählt. Der aus Sulaimaniyya im kurdischen Teil des Irak stammende Künstler (Jahrgang 1975) lebt seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und hat mit seinem umfangreichen Werk einen elementaren Beitrag zum interkulturellen Verständnis zwischen der arabischen, kurdischen und europäischen Lebenswelt geleistet.Das intermediale, skulpturale und oft in Videoinstallationen gezeigte Werk von Hiwa K besticht durch seine formale, erzählerische und anthropologische Qualität. Seine vielschichtigen, emotional aufgeladenen und politisch spannungsreichen Arbeiten (u.a. auf der documenta14 in Kassel zu sehen) greifen auf eigene, existentielle Erfahrungen zurück und beziehen sich auf Menschen und Objekte, die dem Künstler dabei begegnet sind. Der weite thematische Horizont seiner Kunst erfasst die jüngste Zeitgeschichte mit den kriegerischen Konflikten um seine Heimat Kurdistan ebenso wie die Verstrickung von Politik und Kunst in der Neuzeit in Italien oder die postkoloniale Beschäftigung mit der Beziehung zwischen Europa und Lateinamerika. Auf der Biennale von Venedig 2015 präsentierte der Installationskünstler z.B. eine Glocke aus militärischen Abfallprodukten des Iran-Irak-Krieges (1980–1988) und der beiden Golfkriege (1991, 2003).„Hiwa K, der als Kurde aus dem Irak fliehen musste, beschäftigt sich in seinem Werk mit den großen Herausforderungen unserer Zeit: Migration, Fragen der Zugehörigkeit und dem Thema Nationalismus. Ausgehend von seiner eigenen Geschichte gelingt es ihm, diese komplexen Fragen sowohl konzeptionell wie auch formal überzeugend umzusetzen und Werke von tiefer Menschlichkeit zu schaffen“, erläutert die Jury ihr Urteil. „Darüber hinaus bestechen die künstlerischen Strategien von Hiwi K durch präzise Analysen global-gesellschaftlicher Verhältnisse und durch ihre umfassende Gültigkeit: Individuelle Erfahrungswerte finden ebenso Eingang in seine Kunst wie allgemein gültige Aussagen über Macht und deren Ausübung.“Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim, freut sich über die einstimmige Jury-Entscheidung: „Das Werk von Hiwa K reiht sich ein in die Sammlung der Kunsthalle Mannheim, die seit ihrer Gründung Anfang des 20. Jahrhunderts um existenzielle Fragen kreist. Darüber hinaus bezieht Hiwa K in seiner Kunst Stellung und mischt sich ein in aktuelle gesellschaftliche Debatten – um Krieg, Ausgrenzung, Macht, Flucht, Identität und Herkunft. Diese Art der Auseinandersetzung suchen wir mit unserer neuen Kunsthalle, die sich einmischen und in die Gesellschaft hinein wirken will.“Seit 1997 vergeben die Kunsthalle Mannheim und die H.W. & J. Hector-Stiftung im dreijährigen Rhythmus den Hector Kunstpreis für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Die Auszeichnung fördert Künstler, die in Deutschland leben, zwischen 35 und 50 Jahre alt sind und im dreidimensionalen Bereich der Bildhauerei, Objektkunst, Raum- und Multimediainstallation arbeiten. Damit unterstreicht der Hector Preis den Mannheimer Sammlungsschwerpunkt Skulptur. Er ist mit 20.000 € dotiert und mit einer Ausstellung in der Kunsthalle sowie begleitender Publikation verbunden. Unter den bisherigen Preisträgern waren Alicja Kwade, Nairy Baghramian, Tobias Rehberger, Florian Slotawa und Gunda Förster.Die Jury 2019 setzte sich zusammen aus:Antonia Alampi, Artistic Co-Director, SAVVY Contemporary – The Laboratory of Form-Ideas, BerlinDr. Sebastian Baden, Kurator zeitgenössische Kunst, Kunsthalle MannheimDr. Andreas Beitin, Direktor, Ludwig Forum für Internationale Kunst, AachenJohn Feldmann, Mitglied im Kuratorium der H.W. & J. Hector Stiftung IIKrist Gruijthuijsen, Direktor, KW Institute for Contemporary Art, BerlinDr. Thomas Köllhofer, Kurator Graphische Sammlung, Kunsthalle MannheimMirjam Varadinis, Kuratorin, Kunsthaus Zürich.Für den Hector-Preis 2019 nominiert waren neben Hiwa K:Julius von Bismarck, D, *1983, BerlinSimon Denny, NZ, *1982, BerlinJason Dodge, USA, *1969, BerlinFORT (Alberta Niemann, D, *1982, & Jenny Kropp, D, *1978), BerlinSimon Fujiwara, GB, *1982, BerlinJudith Hopf, D, *1969, BerlinSofia Hultén, SWE, *1972, BerlinAnne Duk Hee Jordan, KOR, *1978, BerlinVeit Laurent Kurz, D, *1985, Berlin/ FrankfurtMichaela Meise, D, *1976, BerlinPeles Empire (Katharina Stöver, D, *1982, & Barbara Wolff, ROU, *1980), BerlinYorgos Sapountzis, GR, *1976, BerlinViron Erol Vert, D, *1975, Berlin und IstanbulDie Werke von Hiwa K werden vom 05. Juli bis 01. September 2019 im Rahmen des Hector Preises 2019 in der Kunsthalle Mannheim präsentiert, kuratiert von Dr. Sebastian Baden.Gefördert durch die H.W. & J. Hector Stiftung.
Neue Perspektiven auf die Erforschung der Zusammenhänge von Kunst und Wirtschaft öffnet das zweitägige Symposium zur Sonderausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ in der Kunsthalle Mannheim. Am Donnerstag, 31.01.2019, und Freitag, 01.02.2019, werden die Themen der Schau in Vorträgen und Diskussionen von Wissenschaftler*innen erörtert.Am Freitag steht der historische Teil der Ausstellung (1919-1939) im Fokus. Dieser folgt den visuellen Spuren in den USA, der Sowjetunion und der Weimarer Republik, welche die Inflation, die relative Stabilisierung und die Weltwirtschaftskrise zwischen den Kriegen in den Bildenden Künsten hinterlassen haben. Nach dem Ersten Weltkrieg bestimmte ein großes Bedürfnis nach Ordnung und Stabilität die öffentliche Meinung aller drei Länder. In den Künsten fand dieses Bedürfnis ihren Ausdruck in Formen der Sachlichkeit und in einer Orientierung an positiven Tatsachen. In der Folge der Weltwirtschaftskrise um 1929 wird in allen drei Ländern eine weitere tiefe Zäsur spürbar: Eine Orientierung weg von der technikbegeisterten, sachlichen, stromlinienförmigen Kunst, hin zu einer neuen Heimatkunst, welche die harten Kontraste des modernen Lebens weichzeichnete. Der Glaube an das System eines vom Staat nicht regulierten Kapitalismus, der sich selbst und den heilenden Kräften des Marktes überlassen werden könne, schmolz dahin.Am Samstag widmet sich das Symposium dem zeitgenössischen Teil der Ausstellung (2008–2018), der Fragen über die Rolle der Kunst und der Künstler*innen für das Bild der (neuen) Ökonomie und für den Wert der Arbeit aufwirft. In Teil 2 der Schau stehen vor allem künstlerische Positionen im Zentrum, welche die gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Auswirkungen der jüngsten Wirtschaftskrise nach 2008 aufgreifen. Veränderte Produktionsbedingungen, neue Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und politische Konflikte werden in den Werken problematisiert.Der Eintritt zum Symposium ist frei.Reservierung und Programmübersicht unter https://shop.kuma.art/#/product/event/122?date=2019-01-31&date_id=1218“
In der Reihe „Film & Kunst“ gewährt der Film „Master of the Universe“ am 24.01.2019 Einblicke in die Welt der Banken und FinanzbörsenBüro-Räume in einem Frankfurter Hochhaus, der Blick aus einer Chef-Etage: Wer hierbei direkt an Banker, Börsenhändler und die schillernde Welt der Finanzen denkt, liegt nicht ganz falsch. Aber eben auch nicht ganz richtig. Die Dokumentation „Master of the Universe“ gewährt am Donnerstag, 24.01.2019 (19.30 Uhr) in der Reihe „Film & Kunst“ – eine Kooperation von Kunsthalle Mannheim und Cinema Quadrat – interessante Einblicke in den Finanzsektor. Der ehemalige Investmentbanker Rainer Voss berichtet aus der Insider-Perspektive über die Realitäten dieser Parallelwelt.Blicke in leere Büro-Räume eines verlassenen Bankgebäudes; das Auf und Ab eines Aufzuges wird von der Kamera verfolgt. Aus dem Fenster der ehemaligen Chef-Etage blickt man nach „ganz oben“. Die Bilder des Dokumentarfilms (D 2013, 90 Min.) ziehen unaufgeregt und dennoch eindrücklich vorüber: Dramatisch hingegen erscheinen die Ausführungen des Insiders Rainer Voss. Er jonglierte in seiner aktiven Zeit als Banker mit Millionen und berichtet nun präzise aus eigener Erfahrung, wie es in der Finanzwelt zugeht – mit all ihren Abgründen, Skrupellosigkeiten und quasi-religiösen Gesetzmäßigkeiten. Vor allem macht Voss deutlich, welche Macht in den Händen der einzelnen Player dieser abgeschotteten Welt liegt, deren Gewinnstreben und Zocker-Mentalität die Wirtschaftssysteme ganzer Länder taumeln lassen. Regisseur Marc Bauder wirft mit seinem Film Fragen auf – Fragen nach Auflagen, nach Einsichten und Veränderungen im globalen Finanzgeschehen.Die aktuelle Staffel „Film & Kunst“ stellt sich einer besonderen inhaltlichen Herausforderung, denn alle ausgewählten Filme – von September 2018 bis Februar 2019 – stehen im Zeichen der Themenausstellung „Konstruktion der Welt: Kunst und Ökonomie“. Die große Sonderschau thematisiert erstmals den dramatischen Einfluss der Ökonomie auf die Kunst in einem weltweiten Vergleich und zeigt dies anhand zweier Epochen auf. Ökonomische Phänomene in der Klassischen Moderne der 1920/30er Jahre werden mit Fokus auf Deutschland, Russland und die USA reflektiert und künstlerischen Positionen der unmittelbaren Gegenwart gegenübergestellt. Hier ist der Ausgangspunkt für die Werkauswahl die globale Finanzkrise 2008, die die Wirtschaftssysteme in Amerika und Europa in ihren Grundfesten erschütterte und unsere Gegenwart nachhaltig beeinflusst.Das Programm der 20. Staffel „Film & Kunst“ ermöglicht mit einer Auswahl von preisgekrönten Dokumentarfilmen einen vertiefenden Blick auf das ökonomische Geschehen unserer Tage und ergänzt die Ausstellung um sehenswerte filmische Positionen. In Einführungsvorträgen wird der jeweilige Bezug der Filme zur Sonderausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ hergestellt.In der Reihe „Film & Kunst“:Master of the Universe(D 2013, Regie: Marc Bauder, 90 Minuten, Dokumentarfilm)Donnerstag, 24.01.2019, 19.30 UhrOrt: Cinema QuadratKosten: 8 €/ erm. 6 €/ Mitglieder Förderkreis für die Kunsthalle Mannheim bzw. Cinema Quadrat 5 €Mit einer Einführung von Dr. Dorothee Höfert
Aufgrund der großen Nachfrage wird nun Teil 2 der Ausstellung, der sich den Jahren 2008 bis 2018 widmet, um einen Monat verlängert.Die Sonderschau verdeutlicht erstmals den dramatischen Einfluss der Ökonomie auf die Kunst in einem weltweiten Vergleich: Während der erste Teil auf die Zeit zwischen den Weltkriegen (1919–1939) fokussiert, befasst sich der zweite mit der Gegenwart (2008–2018), die von Globalisierung und Digitalisierung geprägt ist. Dieses Ausstellungskapitel rückt den rasanten Wandel in den ökonomischen und politischen Verhältnissen heute in den Fokus. Der Umbruch der Industriegesellschaft in eine international vernetzte Informations- und Dienstleistungsgesellschaft, Migration und Big Data, neue Formen der Wertschöpfung und des Arbeitsmarkts – all dies verändert unser Leben.„Der zeitgenössische Teil gibt ein Feedback auf die Beobachtungen der historischen Werke der Ausstellung. Heute haben sich die Arbeits- und Lebensbedingungen extrem verändert. Die Kunst macht diese spannende Entwicklung sichtbar und zwei entscheidende Epochen vergleichbar“, sagt Dr. Sebastian Baden, der das zweite Ausstellungskapitel kuratiert hat, das sich der unmittelbaren Gegenwart zuwendet. „Die Konzentration liegt auf der aktuellen Wechselwirkung von Kunst und Ökonomie: Wo werden neue Potenziale frei, wo kommt es zu Konflikten – und wie können wir unsere Reaktion darauf kontrollieren? Die Verlängerung des zweiten Teils der Ausstellung gibt weiteren Besuchern die Chance, sich auf eine herausfordernde Thematik einzulassen.“30 Künstler*innen aus 19 Ländern beobachten die Grundbedingungen der menschlichen Existenz nach dem Zusammenbruch des Antagonismus zwischen Kapitalismus und Sozialismus 1989. Dabei wird die künstlerische Arbeit selbst zu einem Medium, das zur Reflektion über die postindustrielle Revolution im frühen 21. Jahrhundert anregt. Ortsbezogene Installationen, Skulpturen, Filme, Fotografien, aber auch Performances, soziale Aktionen im Stadtraum von Mannheim und Diskussionsforen mit Kooperationspartnern wie der BASF erhellen spezifische Themen, z.B. Ressourcenverteilung und Konsumverhalten, Finanzmarkt und Überwachungsstaat, Widerstand gegen Ausbeutung und alternative Wirtschaftsformen.Mit Arbeiten von Dario Azzellini, Maja Bajevic, Bureau d’Etudes, BBM, Chto Delat?, Claire Fontaine, Jacques Coetzer, Abraham Cruzvillegas, Szilárd Cseke, Jeremy Deller, Simon Denny, Tatjana Doll, Antje Ehmann, Harun Farocki, Thierry Geoffroy, Andreas Gursky, Thomas Hirschhorn, Olaf Holzapfel, Sanja Iveković, Alicja Kwade, Charles Lim Yi Yong, Maha Maamoun, José Antonio Vega Macotela, Tobias Rehberger, Oliver Ressler, Mika Rottenberg, Superflex, Zefrey Throwell, Volume V, Maya Zack sowie Artur Żmijewski.Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie –1919-1939 und 2008-2018Teil 1: bis 03. Februar 2019Teil 2: verlängert bis 03. März 2019Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes (Hauptförderer), BASF SE (Hauptsponsor), H.W. & J. Hector Stiftung, Ernst von Siemens Kunststiftung, Stiftung Kunsthalle Mannheim, VR Bank Rhein-Neckar eG, Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Medienpartner der Ausstellung ist das Handelsblatt.Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Gestalten wir einen riesigen Plan B für unsere berufliche Zukunft? Oder zeichnen wir Skizzen für innovative Roboter, die unsere Mitschüler nach unseren Vorgaben konstruieren? Vor diesen und anderen Fragen stehen rund 50 Schüler*innen der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule, die am Schulprojekt „Arbeitswelten der Zukunft – Wir konstruieren die Welt von morgen“ in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen.Die Klassen 8a und 8b besuchen an je vier Terminen die Ausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie – 1918–1938 und 2008–2018“. Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit der Kernfrage, wie sich Künstler*innen mit soziopolitischen Themen ihrer jeweiligen Gegenwart auseinandersetzen. In den präsentierten Gemälden, Fotografien, Collagen, Filmen und Installationen werden gesellschaftlich relevante Aspekte des Arbeitens verhandelt, kritisiert oder auch ironisiert.„Was bedeutet mir Arbeit? Wie stelle ich mir die Arbeitswelt von morgen vor, wie kann ich sie gestalten?“ In lebendigem Austausch regen die Kunstvermittler*innen die Schülerinnen und Schüler dazu an, anhand der Kunstwerke eigene Fragen zur zukünftigen Arbeitswelt zu formulieren. Ihre Beobachtungen sind Motivation zur Gestaltung eigener künstlerischer Arbeiten, Installationen, Videos und Aktionen, die am 23. Januar 2019 in einer Abschlussveranstaltung gezeigt werden.Konzipiert wurde das Schulprojekt von Denise Koch, lab.Bode Volontärin an der Kunsthalle Mannheim, in Kooperation mit vier Kursleiter*innen der Mannheimer Abendakademie und den Klassenlehrer*innen der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule. Für die Mannheimer Schule im Stadtteil Schönau steht die individuelle Entwicklung der Schüler*innen im Vordergrund. „Kunst und kulturelle Bildung ist Prävention und Motivation“, bemerkt die Schulleiterin Christine Senger, „und ist schon seit Jahren fester Bestandteil des Schulprogramms.“ Neben der Ernennung als „Kulturschule 2020“ im Jahr 2014 und der Nominierung für den Deutschen Schulpreis 2018 durch die Robert-Bosch-Stiftung, sind es die enorme Nachfrage seitens der Elternschaft und die baulichen Erweiterungspläne, die den außerordentlichen Erfolg der Schule aufzeigen.Das Schulprojekt wird mit 5.000 Euro durch lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen gefördert, ein gemeinsames Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin. Mit lab.Bode sollen Veränderungsprozesse in Museen angestoßen werden, die der Vermittlungsarbeit einen hohen Stellenwert einräumen. Ziel ist es, vor allem junge Menschen anzusprechen und einzubinden. Zu diesem Zweck stellt die Kulturstiftung des Bundes für den Zeitraum von 2016 bis 2020 insgesamt 5,6 Mio. Euro zur Verfügung. Über die Förderung von 23 wissenschaftlichen Volontariaten im Bereich Vermittlung an Museen mit Sammlungsschwerpunkt Kunst in ganz Deutschland entfaltet das lab.Bode bundesweit Wirkung. Zentrale Aufgabe der 23 Volontär*innen ist es, die im Vermittlungslabor am Berliner Bode-Museum entwickelten Vermittlungsformate und -methoden innerhalb eines eigenständigen Schulprojektes in den 23 beteiligten Museen zu erproben.Der Ansatz der Initiative, Veränderungsprozesse in Museen aufzuzeigen und vor allem Kinder und Jugendliche ins Visier zu nehmen, passt ausgezeichnet zum Leitbild der Kunsthalle Mannheim, die sich als ein „Museum in Bewegung“ versteht und, getreu dem Motto ihres Gründungsdirektors Fritz Wichert, „Kunst für alle“ zugänglich macht.Kooperationspartner für das Volontärsprogramm von lab.Bode sind die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel sowie der Deutsche Museumsbund e.V.Wir laden alle Pressevertreter*innen herzlich ein zurAbschlusspräsentation „Wir konstruieren die Welt von morgen“23. Januar 2019, 17 UhrOrt: Kunsthalle Mannheim, Werkkubus, Friedrichsplatz 4, Mannheim
Zahnräder, Schrauben und Nieten, Bolzen, Stifte und Platten: Maschinen sind komplexe Konstruktionen. Wie werden sie in der Zukunft aussehen? Was werden sie leisten können und in welchen – vielleicht sogar neuen – Berufen werden sie eingesetzt? Diesen Fragen gehen die jungen Teilnehmer*innen des Workshops „Wenn ich groß bin… Käpt'n Zukunft und andere (Traum-)Berufe“ in der Kunsthalle Mannheim nach. Am Donnerstag, den 03.01.2019, und Freitag, den 04.01.2019 (jeweils von 10 bis 15 Uhr) erforschen die 8- bis 12-Jährigen das Thema und erfinden eigene Maschinen. Durch szenische Spiele und fantasievolles Basteln mit ungewöhnlichen Materialien werden die jungen Forscher an Konstruktionen aller Art herangeführt.Bei einem Rundgang durch die Kunsthalle Mannheim entdecken die Kinder Bilder und Installationen, die Apparate aus ungewöhnlichen Blickwinkeln zeigen. Gemeinsam überlegen sie, woraus sie bestehen und probieren aus, wie sie sich bewegen und welche Körperhaltungen, Balance und Gewichte damit zu tun haben. Ihre Erfahrungen setzen sie direkt in ihren eigenen Erfindungen um. Aus einfachen Materialien wie Schachteln und Röhren bauen sie eine ganz eigene, „unmögliche“ Maschine. Die jungen Ingenieur*innen lernen mechanische Verbindungen wie Stecksysteme kennen, um ihre Apparaturen zusammenzubauen.Im Rahmenprogramm zu „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“:Donnerstag, 03.01.2019 und Freitag, 04.01.2019, 10-15 UhrWenn ich groß bin… Käpt'n Zukunft und andere (Traum-)BerufeKosten: 50 € inkl. Material & Eintritt (für zwei Tage), Anmeldung über www.abendakademie-mannheim.de oder +49 621 1076 150 mit der Kursnummer S196052. Anmeldeschluss ist der 20.12.2018.Ort: Kunsthalle Mannheim, Treffpunkt: Kassentresen im Atrium.
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